News vom: 07.11.2017

Über 40% bei KFZ-Versicherungen sparen mit EKDD!

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News vom: 23.10.2017

Eine Erfolgsgeschichte: Papierkauf via PAPERpool.de

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News vom: 09.10.2017

Mit EKDD bis zu 70% sparen beim Büromaterial

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Wie funktioniert Zentralregulierung

Die Zentralregulierung übernimmt die Funktion eines Garantie- und Abrechnungssystems, um die Zahlungsströme zwischen Lieferanten und Mitgliedern von Einkaufsgemeinschaften – wie EKDD - zu garantieren und organisieren. Das Mitglied bestellt die Waren direkt bei dem Lieferanten, der seinerseits die Lieferung direkt vornimmt. Zum Zeitpunkt der Fälligkeit werden gesammelte Forderungen in einer Summe an den Vertragslieferanten bezahlt.

 

EKDD ist mit dem Mitglied durch seine Mitgliedschaft und den Partnervertrag verbunden, der Lieferant durch einen Zentralregulierungsvertrag. Der aus der Bestellung entstehende Kaufvertrag zwischen dem EKDD-Mitglied und einem EKDD-Vertragslieferanten ist der Ausgangspunkt für die Bearbeitung der entstandenen Verbindlichkeiten. Der Zentralregulierer übernimmt nun eine 100%ige unbeschränkte Bürgschaft für das Mitglied. Die Verbindlichkeiten der einzelnen Mitglieder werden nun summiert und zum Zeitpunkt der Fälligkeit an den EKDD-Lieferanten vollständig bezahlt. Diese Zahlung ist völlig unabhängig von der Zahlung des EKDD-Mitgliedes an den Zentralregulierer.

 

Für die Durchführung der Zentralregulierung haben Gesetzgeber und BAFin hohe Auflagen gesetzt. Daher können Einkaufsverbünde dies in der Regel nicht mehr selbst durchführen. Daher bedienen sie sich - wie auch EKDD - eines Delkredere-Gebers, der nun Verträge mit dem Mitglied und dem Vertragslieferanten abschließt, um das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit des Mitglieds abzusichern. Allerdings werden die Verbindlichkeiten in keinem Fall durch die zentral regulierende Stelle erworben. Es findet also kein Factoring statt.

 

Durch die zentrale Rechnungsabwicklung ergibt sich für die EKDD-Vertragspartner - Druckereien und Lieferanten - eine Vereinfachung der Betriebsorganisation, die in einem Effizienzgewinn resultiert, zugleich bestehen Rationalisierungspotenziale durch Skalierungseffekte. Bei der Organisation von Informations- und Kommunikationsströmen hat die Zentralregulierung eine zentrale strategische Bedeutung.

 

Vom reinen Abrechnungssystem wurde die Zentralrgulierung stetig erweitert und wird mehr und mehr zu einem stufenübergreifenden und multifunktionalen Netzwerk. Als Folge hat die Zentralregulierung eine zentrale Rolle bei der Vertikalisierung von Kooperationen und Einkaufsgemeinschaften. Die Bemühungen, im Rahmen der Zentralregulierung eine fehlerfreie Abwicklung zu ermöglichen, haben heute nicht nur Einfluss auf Zahlungs- und Informationsströme, sondern beeinflussen immer mehr auch Distributions- und Logistikprozesse, so ergeben sich zusätzliche Rationalisierungspotenziale.

 

Dies gilt ganz besonders, wenn ein Einkaufsverbund wie EKDD gleichzeitig eine Transaktions-Plattform oder B2B-Marktplatz wie myEKDD einsetzt. Dieser bringt EKDD-Mitgliedern und EKDD-Vertragslieferanten nochmals excellente Effizienzsteigerungen und Sicherheit in den Bestellungen.

 

Der vermehrte Einsatz von elektronischer Datenverarbeitung beschleunigt diese Tendenz, wobei die Verknüpfung von Warenwirtschaftssystemen mit der Zentralregulierung zentrale Bedeutung hat. Die neue Rolle als Informations- und Kommunikationsdrehscheibe entspricht der Funktion einer „Clearingstelle“. Die Zentralregulierung unterstützt, durch ihre Funktion und die neuen technischen Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung, die Formierung strategischer Netzwerke.

 

Für die Lieferanten der EKDD bedeutet die Zentralregulierung

  • Kosteneinsparung,
  • Konditions- und
  • Liquiditätsvorteile durch
  • zentrale Abwicklung des Rechnungs- und Zahlungsverkehrs,
  • unbegrenzte Bonität des Mitgliedes sowie
  • den Entfall der Forderungsrisiken für die Lieferanten.
  • Kein Umsatz – keine Kosten für den Lieferanten.
  • Bezugsquellenempfehlung gegenüber den Mitgliedern.

 

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